Quellwarte bietet einen Notfall-Wasserfilter in Trinkhalmform. Er filtert rein mechanisch und braucht deshalb weder Strom noch Chemikalien noch Hitze.
Die Marke erklärt es so: Die meisten Filter-Trinkhalme auf dem Markt wurden für Wochenendwanderer entwickelt. Ein Stromnetzausfall ist ein anderes Problem mit einer anderen Rechnung.
Ob Dich diese Einordnung überzeugt oder nicht: Es lohnt sich, den Mechanismus zu verstehen, denn er macht das gesamte Produkt aus.
Das Wasser wird durch vier Stufen gezogen.
Stufe eins ist ein grobes Sieb. Es fängt Sand, Schlamm und sichtbare Verunreinigungen auf und schützt damit alles, was dahinterliegt.
Stufe zwei besteht aus PP-Filterwatte in medizinischer Qualität. Sie entfernt feine Sedimente und Mikropartikel.
Stufe drei stabilisiert den Durchfluss. Sie verteilt den Druck gleichmäßig über die Membran. Das klingt nebensächlich. Ist es aber nicht. Deshalb können Kinder oder ältere Menschen Wasser hindurchziehen, ohne aufzugeben.
Stufe vier ist eine Hohlfasermembran mit 0,01 Mikrometer Porengröße. Hier findet die eigentliche Filtration statt.
Sie entfernt 99,99 % der Bakterien und 99,99 % der Protozoen, darunter E. coli, Salmonellen, Cholera-Erreger, Giardia und Cryptosporidium. Sie hält auch Mikroplastik zurück.
Diese Organismen verursachen die meisten akuten Erkrankungen durch verunreinigtes Wasser.
Zum Vergleich: Gängige Wanderfilter filtern bei 0,2 Mikrometer (LifeStraw) und 0,1 Mikrometer (Sawyer).